In den letzten Jahren konnten zahlreiche Untersuchungen zeigen, dass viele Lebensmittel anorganisches Arsen enthalten. Dabei ist es für den menschlichen Organismus äußerst schädlich! Warum dies der Fall ist und auf welche Lebensmittel es zutrifft, erfährst Du hier.    

Was sind Arsen?

Bei Arsen handelt es sich um ein Halbmetall, das sowohl metallische, als auch nichtmetallische Eigenschaften zeigen kann. Da es kaum wasserlöslich ist, ist Arsen in den Weltmeeren fast nicht vorzufinden. Stattdessen kommt die Substanz im Boden und in der Luft vor.

Wofür werden Arsen verwendet?

Aufgrund der Tatsache, dass Arsen toxisch sind, wird die Substanz oftmals als Schädlingsbekämpfungsmittel verwendet. In der Industrie wird es hingegen gebraucht, um Blei die angemessene Konsistenz zu verleihen. Auch in der Elektrotechnik findet Arsen einen Nutzen, nämlich als Halbleiter.

Welche Lebensmittel enthalten Arsen?

Unter anderem enthalten die nachfolgenden Lebensmittel Arsen:

  • Fische (organisches Arsen)
  • Meeresfrüchte (organisches Arsen)
  • Reis und Produkte aus Reis (anorganisches Arsen)

Arsen tritt in Lebensmitteln sowohl in organischer, als auch in anorganischer Form auf. Organisches Arsen ist für den menschlichen Organismus unschädlich, wohingegen anorganisches Arsen den gegenteiligen Effekt erzielt. So kann eine langfristige Aufnahme anorganischer Arsen nicht nur in kleinen Mengen, sondern auch in großen Mengen krebserregend sein. Zudem kann es die Haut negativ verändern, Gefäße und Nerven schädigen und ebenso Herzkreislauferkrankungen fördern.
Vor allem Reis und somit auch Reisprodukte, wie zum Beispiel Reiswaffeln und Reisflocken, weisen eine große Menge an anorganischem Arsen auf. Auf der Verpackung dieser Produkte ist jedoch nicht vermerkt, wie hoch das Gehalt an Arsen ist.

Anorganisches Arsen im Reis – Sollten wir unsere Ernährung ändern?

Trotz der Arsenbelastung, von der in erster Linie Reispflanzen betroffen sind, sollte Reis weiterhin Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung sein. Produkte, die aus Reis hergestellt werden, sollten aber in Maßen konsumiert werden.
Gut zu wissen: Es gibt ähnliche Produkte, die jedoch auf anderen Getreidearten basieren. Dazu zählt Mais ebenso wie Hirse, Buchweizen, Amaranth und Quinoa.