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Braucht man synthetische Vitamine, um den Vitaminbedarf zu decken?

Vitamine sind immer gut, oder? Kommt ganz drauf an – denn künstlich hergestellte Vitamine versprechen viel, entpuppen sich aber meist als Mogelpackung. Tatsache ist:

Unser Körper kann Vitamine, abgesehen von Vitamin D, nicht selbst herstellen und auch nicht in größerer Menge speichern. Wir brauchen sie aber, damit unser Organismus reibungslos funktionieren kann. Die gute Nachricht: In Deutschland ist es fast unmöglich, in einen Vitaminmangel zu geraten, wenn man sich jeden Tag einigermaßen ausgewogen ernährt. Nahrungsmittel bringen alles mit – Vitaminpräparate braucht es nicht. Trotzdem gibt es ein breites Angebot künstlicher Vitamine und Mineralstoffe – als Vitaminpräparat leicht zu erkennen, aber auch werbeträchtig in Müslis, Getränken und vielen anderen Lebensmitteln enthalten. Wenn man Sie nicht auf den ersten Blick erkennt, verrät es die Inhaltsangabe, wenn z.B. Inhaltsstoffe wie Vitamin B6, Vitamin E (Tocopherole) oder Vitamin C (Ascorbinsäure), um nur einige zu nennen, aufgelistet sind.

Sind künstliche Vitamine krebserregend?

Synthetische Vitamine kommen aus dem Labor, sind leicht herzustellen und deshalb auch oft günstiger. Es werden vergleichbare Strukturen wie bei den natürlichen Vorbildern hergestellt, jedoch völlig isoliert und ohne Begleitstoffe. Natürliche Vitamine stammen aus Lebensmitteln. Vitamine kommen dort im Verbund vor, in einem einzigartigen Wirkstoffgemisch. Es ist das Zusammenwirken vieler Pflanzenstoffe, die der Gesundheit gut tut – nicht nur ein Einzelstoff.

Bei künstlich hergestellten Vitaminen kann man dieses Nährstoffgemisch nicht imitieren. Auch hier gibt es Begleitprodukte wie chemische Nebenprodukte, die der Körper nicht verarbeiten kann, oder Lösungsmittel und Farbstoffe, die den Organismus aber eher belasten, als ihm gut zu tun. Der Körper erkennt den Unterschied von künstlich zu natürlich, wie auch Studien belegen. Künstlichen Vitaminen fehlen die natürlichen Gehilfen – es ist kein homogenes Ganzes, sondern es sind isolierte Bestandteile. Ergebnisse weiterer Studien zeigen, dass künstliche Vitamine Krebs zumindest begünstigen können, bei Überdosierung die Darmflora zerstören und das Immunsystem sogar schwächen.

Eine jüngst im „Journal of Clinical Oncology“ veröffentlichte Langzeitstudie von Wissenschafltern aus den USA deutet jedoch verstärkt darauf hin, dass die Langzeiteinnahme von B6 und B12 Vitaminen Lungenkrebs fördern kann. So war bei der Studie, die 77.000 Teilnehmer zwischen 50 und 76 Jahren umfasste, festgestellt worden, dass die Einnahme von B6 und B12 hochdosierten Mono-Präparaten bei männlichen Erwachsenen mit einem um 30-40 Prozent erhöhten Lungenkrebsrisiko korrerlierte. Wurden Mengen von 20 mg B6 oder 55 µg B12 täglich eingenommen, lag das Lungenkrebsrisiko sogar doppelt so hoch wie bei Nicht-Konsumenten.1

Natur pur – warum Trinkkost bewusst auf pflanzeneigene Vitamine setzt!

Trinkkost baut auf Natürlichkeit – keine künstlichen Zusatzstoffe sondern nur pflanzeneigene Vitamine. Wir sind davon überzeugt, dass natürliche Vitamine aus Obst Gemüse, Nüssen und anderen Pflanzen dem Menschen besonders nah sind – der Körper kann sie ohne Probleme aufnehmen und verarbeiten. Es ist ein optimales Prinzip der Natur, das wir unterstützen und nicht unterbrechen wollen. Damit trägt Trinkkost, auf natürliche Weise dazu bei, dass der Körper mit allen wichtigen Nährstoffen versorgt wird.

1 Vgl. http://m.apotheke-adhoc.de/nachrichten/pharmazie/nachricht-detail-pharmazie/nahrungsergaenzungsmittel-vitamin-b-lungenkrebs-erhoehtes-risiko-mit-b-vitaminen/